Donnerstag, 23. Juni 2016

Licht an!

Bereits im Winter haben wir über eBay-Kleinanzeigen 3 Standleuchten für unseren Garten gekauft, die seitdem darauf warteten angebaut zu werden.


Zunächst einmal musste ein Schlachtplan entworfen werden, wo man am besten mit dem kabel langgeht, wo man Verteiler, Schalter und Steckdosen setzt. Da ich nicht sonderlich motiviert war, den gesamten Garten aufzuschachten, um das Erdkabel fachmännisch zu verlegen, habe ich mich für die "an der Kante entlang" Variante entschieden. Das Kabel wurde also immer an einer bestehenden Kante bzw. einem Kantenstein entlang verlegt. Das macht das Verlegen einfach und in Zukunft muss man halt beim Einsatz des Spatens ein wenig auf so etwas achten.
Dann wurde von der bereits bestehenden Steckdose im Außenbereich der Strom abgezweigt. Vorteil dieser Dose ist, dass man sie von innen einschalten kann. Es gibt also nicht dauerhaft Strom im Außenbereich.
Hier die Verteilerdose oder Abzweigdose:



Der versierte Betrachter wird erkennen: Hier stimmt was nicht! Ja, in dieser Hütte stimmt so einiges nicht. Augenscheinlich hat man 1974 die Elektrik noch anders verdrahtet. Im gesamten Haus ist die schwarze/braune Ader der Leiter. Normal wäre dann die blaue Ader der Nullleiter und die gelb/grüne Ader der Schutzleiter. Nee, aber nicht in dem Haus. In diesem Haus wurde immer die gelb/grüne Ader als Nullleiter genutzt. Warum? Keine Ahnung. Ich habe es im Außenbereich jetzt auf "normal" geklemmt.

Jetzt müssen die Lampen irgendwie im Beet befestigt werden. Schraubt man sie auf eine Platte? Reicht es, wenn man sie einfach ein wenig einbuddelt? Hmm.... hin und her und hin und her... Was soll der Geiz, ich mache Beton-Fundamente!
Also, ab in den Baumarkt und 40kg Estrich-Beton gekauft. Der Verkäufer in der Drive-In-Area hat zwar komisch geguckt, als ich mit dem Fahrrad vorgefahren bin, aber es klappte schon irgendwie. Außerdem habe ich noch Gewindestangen gekauft...
Hier die Fundamente für die Lampen:



Ein Plastik-Blumentopf sorgt hierbei für die Form. Vorher habe ich natürlich die Kabel für die Lampen verlegt. Als "Leerrohr" dient hier ein Stück Gartenschlauch. So hat man später die Möglichkeit die Kabel zu entfernen.
Als der Beton leicht "angezogen" hatte, habe ich die Gewindestangen reingeschlagen, auf denen man dann später den Lampensockel festschrauben kann.

Der Beton braucht nun erstmal seine Zeit, um auszuhärten. Also, Mittag:


Am Abend hatte der Beton schon so gut abgebunden, dass man die Lampen lose aufsetzen konnte und der erste Praxistest durchgeführt werden konnte. Und siehe da, alles leuchtet, wie gewünscht:



In diesem Sinne: Auf viele schöne laaaange Abende im Garten.
Gut Grün.

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